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Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin begrüßt hohen Qualitätsstandard in der Medizinischen Ausbildung

Im Rahmen der öffentlichen Konsultation zur Evaluierung der Berufsqualifikationsrichtlinie hat sich die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) als Dachorganisation der maßgeblichen Institutionen der deutschen Hochschulmedizin für die Beibehaltung der wesentlichen Merkmale der europäischen Medizinerausbildung ausgesprochen. “Insbesondere die für den Beruf des Arztes europaweit geforderte ärztliche Grundausbildung in Höhe von mindestens sechs Jahren oder 5.500 Stunden theoretischen und praktischen Unterrichts in einer Universität oder unter Aufsicht einer Universität garantiere den hohen Qualitätsstandard, der von der Gesellschaft zu Recht von einem zum Beruf des Arztes ausbildenden Medizinstudium erwartet werde.“ Diese Strukturen dürfen nach Ansicht der AG Med nicht zu Gunsten der Reduzierung der Mindestanforderungen für die medizinische Ausbildung aufgegeben werden. Vielmehr seien die wesentlichen Ziele des Bologna-Prozesses wie etwa die die erhöhte Mobilität der Studierenden und eine Reduktion der Studienabbrecherzahlen sowie die Schaffung europaweiter vergleichbarer Studienabschlüsse in der Medizin bereits in den derzeit existierenden Studienstrukturen erreicht. Die Stellungnahme finden sie hier.